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Bali, die Insel der Götter

Knapp 3 Millionen Balinesen leben auf der 5.620 km² großen Insel, 300.000 in der Hauptstadt Denpasar.
Die Ost-West Entfernung misst 140 km, die Nord-Süd Ausdehnung ist ca. 80 km weit.
Der Großteil der Bevölkerung lebt in kleinen ursprünglichen Dörfern entlang der malerischen Reisfelder über die ganze Insel verteilt.

In Ost-West-Richtung erstreckt sich eine Vulkankette über die Insel, deren höchste Erhebung der Gunung Agung (3.142 m), der „Nabel der Welt“, ist.

Bali, das nur zwei Kilometer östlich von Java entfernt liegt, wird im Wesentlichen von hinduistischer Kultur geprägt, im Gegensatz zur Insel Java, auf der die moslemische Kultur vorherrscht. An kaum einem anderen Ort der Welt gibt es so viel zu sehen oder zu erleben, nirgendwo sonst sind tägliches Leben, Religion, Kunst und Landschaft zu einer solch faszinierenden Einheit verschmolzen.


Nützliches von A bis Z


Alternativer Tourismus

Die Umwelt-Bewegungen der Industrieländer einerseits und die objektiven Bedrängnisse ungehemmten Wachstums andererseits haben zu einem differenzierteren Ansatz im Tourismus geführt: Sanftes, ökologisches, sozialverantwortliches, zukunftssicherndes Reisen sind die Antwort auf die Entwicklung des Massentourismus, der in seiner ausgeprägten Form ja erst im zurückliegenden Jahrhundert aufgekommen ist. Mit der neuen Bewegung ist gemeint, mit wachem Auge und mit Rücksichtnahme ein fremdes Land als Gast zu bereisen.
Der umsichtige Fernreisende kann einen konstruktiven Beitrag zu einem rücksichtsvollen und die Umwelt sowie Natur möglichst wenig belastenden Tourismus leisten. Die meisten Reiseveranstalter haben mittlerweile ein offenes Ohr für entsprechende Fragen und Anregungen. Der Individualreisende schließlich kommt allein durch den Prozess des Nachdenkens gewiss auf Verhaltensweisen und Umgangsformen, die seinen zeitweiligen Aufenthalt nicht nur negativ erscheinen lassen.


Ein- und Ausreisebestimmungen

Bürger Deutschlands, Österreichs und der Schweiz benötigen einen bei der Ausreise noch sechs Monate gültigen Reisepass.
Seit 01.02.04 wir für Indonesien ein Visum benötigt. Die Visa werden gegen eine Gebühr von USD 25 (bitte passend!) für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen ausgestellt und USD 10 für einen 3-tägigen Aufenthalt.
Sie müssen circa eine halbe Stunde länger für die Einreiseprozedur einplanen.


Elektrizität

220 Volt, ein internationaler Adapter wird benötigt! Während eines Aufenthaltes im Alam Anda Dive & Spa Resort ist ein Adapter nicht notwendig. Auf der gesamten Anlage finden sich Stecker nach deutschem Standard.


Essen und Trinken

Die westliche, die internationale Küche ist in den Touristenzentren Balis besser vertreten als die Einheimische.
Nicht nur in den großen Hotels, sondern auch in endlos vielen Restaurants werden reichhaltige und abwechslungsreiche Gerichte angeboten. Selbst auf Bratwurst mit Sauerkraut oder Schwarzwälder Kirschtorte muss der Verwöhnte nicht verzichten – allerdings muss man eigentlich nicht nach Bali fahren, um in diesen Genuss zu kommen. Auch Fast-Food-Ketten bieten ihre Fleischklopse an – obwohl im Urlaub doch eigentlich eine schnelle Mahlzeit nicht nötig sein müsste.
Wenn man Glück hat, wird einem auch schon mal Balinesisches angeboten, wie z.B. Spanferkel (Babi guling) oder Reiswein (Brem bali). An den lokalen Imbissständen (Warung) oder von fliegenden Händlern am Strand werden ebenfalls Besonderheiten, wie gebratene Banane (pisang goreng) oder Fischball-Suppe (Bakso) offeriert. Frische Fruchtsäfte (jus) vermitteln die Vielfalt der Obstsorten.Eine junge Kokosnuss, direkt vom Palmbaum geschlagen, wird eine Erfrischung sein, die man so in Europa nicht bekommen kann.
Wer also keine Rücksicht auf spezielle Ernährung nehmen muss, kommt ohne weiteres in Bali auf seine Kosten.


Fauna

Die Tierwelt ist tropisch vielfältig: Affen, Wasserbüffel, Rinder, hunderte von Vogelarten und Insekten, Schlangen, Echsen, Schweine und zahlreiche Hunde begegnen einem allerorten.

Natur- und Umweltschutz erfreuen sich erst in jüngster Zeit öffentlicher Aufmerksamkeit, wenngleich der balinesische Bauer in seiner unbeeinflussten Lebens- und Arbeitswelt selbstverständlich ökologisch und ökonomisch angemessen zu wirtschaften versteht – bloß ändern sich u.a. durch den Tourismus die Bedingungen.


Feste und Feiertage

Wenn auch offiziell der bei uns gebräuchliche Kalender gilt, so haben die Balinesen doch ihre eigene Zeiteinteilung und einen eigenen traditionellen Kalender, der für die Organisation des Alltags unerlässlich ist.
Das balinesische Jahr verzeichnet im Wuku-Kalender 210 Tage mit 30 Wochen von je 7 Tagen.
Die Saka-Kalender-Zählweise fußt auf anderen Berechnungen und liegt um etwa 80 Jahre hinter dem westlich-gregorianischen Kalender zurück, so dass 2003 dort als 1925 gilt.
Neben diesen spezifisch balinesischen Zeitrechnungen gelten in Indonesien im Übrigen auch noch die moslemisch-arabischen, die alt-javanischen und chinesischen Kalender. So verwirrend diese unterschiedliche Zeiteinteilung auch erscheinen mag, für den Reisenden wirkt sie sich nicht direkt aus – es sei denn, er relativiert dadurch seine eurozentristische Weltsicht.
Allerdings ist die Kenntnis der durch den balinesischen Kalender vorgegebenen Feiertage hilfreich, um entsprechenden Festlichkeiten beiwohnen zu können. Nicht zuletzt dank der unterschiedlichen Kalender – und der verschiedenartigen Weltsicht und Glaubensauffassung, die dahinter steht – gibt es auf Bali eine bemerkenswerte Vielzahl von Feiertagen. Unabhängig von den öffentlich anerkannten Terminen bieten Totenbeisetzungen/Verbrennungen, Tempelfeste, Zahnfeilungen, Opfer- und Gebetszeremonien lokal verschiedene Anlässe zum Feiern.
Nahezu jeden Tag findet irgendwo irgendein Gedenktag, ein Feiertag statt. Dem Urlauber steht es gewiss gut an, sich mit entsprechender Höflichkeit und Zurückhaltung am Rande des Geschehens aufzuhalten. Inzwischen werden insbesondere Verbrennungsfeierlichkeiten zwar regelrecht vermarktet, die Reiseveranstalter bieten ‚Cremation-Tours‘ an, dennoch sollte man sich vergegenwärtigen, dass man als Reisender, als Gast die notwendige Rücksichtnahme walten lässt.
Unstrittig ist, dass grundsätzlich auf Bali auch Fremde gern gesehene und willkommene Beobachter oder Teilnehmer von Festen sind – und dies im Unterschied zu uns; Oder wer hat schon mal einen daherkommenden Ausländer zu seiner Familienfeier geladen?


Flora

Bali liegt südlich des Äquators in den Tropen und wird klimatisch von den Monsunen beherrscht. Der Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche dient dem Reisanbau. Der Boden ist vulkanisch und deshalb besonders fruchtbar. Im Westen liegt ein Nationalpark mit Regenwäldern, im Südwesten dehnen sich streckenweise Palmwälder aus, die z.T. in sumpfige Mangrovenwälder übergehen, im Osten reichen die Berge bis an die Küste und im Norden gibt es mehrere Seen sowie eine flachere Landschaft als in der Inselmitte. Diese Region wird von den großen Vulkanen bestimmt, deren Hänge vegetationsarm sind.

Der Banyan- oder Waringinbaum ist mit seinen Luftwurzeln ein auffälliges Merkmal jedes Dorfes.
Die Pflanzenwelt ist von Nutzpflanzen dominiert, die u.a. der Nahrungsmittelversorgung dienen: Obst, Gemüse, Kaffee, Kakao, Tabak und immer und überall Bambus und Palmen. Blumen, wie der Hibiskus, die Kamboja-Blüte (Frangipani) oder die Bougainvillae sprießen ganzjährig – sie sind nicht zuletzt unerlässlicher Bestandteil der vielen kleinen Opfer und Verzierungen für rituelle Zwecke. In Nordbali wachsen auch Trauben, die zur Weinherstellung genutzt werden.


Geld

Die indonesische Währung ist der Rupiah (IDR) (Stand März 2017: 1 Euro = ca. 14.000 Rupiah), von dem kleinere Werte bis 500,- Rp in Münzen und ansonsten Geldscheine (1000,- bis 200.000,- Rp) im Umlauf sind.
Währungsumrechner:

Currency Converter by OANDA

Reiseschecks in US$ und Kreditkarten werden weitgehend akzeptiert, ansonsten sollte man sich immer ausreichend mit Bargeld eindecken. Traveller cheques können vor Ort getauscht werden, Bargeld ebenso (meist lohnt sich ein Vergleich des Wechselkurses bei verschiedenen Banken oder Money-Changers).
ACHTUNG: Bei Kreditkartenzahlung wird teilweise ein Aufpreis von einigen Prozent verlangt.
Zum Teil werden Waren oder Leistungen auch in US$ ausgewiesen.


Gesundheitsbestimmungen

Bei der Einreise aus Europa sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt empfiehlt allerdings die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.


Impfungen

Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Pertussis (Keuchhusten), Polio, Mumps, Masern, Röteln, Influenza, Typhus und Hepatitis A und B sowie Tollwut werden empfohlen.

Bei Einreise aus Gelbfiebergebieten wird eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt.

Dengue Fieber ist in Indonesien weit verbreitet. Es wird übertragen von der tagaktiven Aedes Mücke. Einziger Schutz gegen das Dengue Fieber ist der Mückenschutz auch und vor allem tagsüber! Das Übertragungsrisiko für Dengue Fieber besteht ganzjährig, gehäuft allerdings während der Regenzeit. Eine ursächliche Behandlung gibt es nicht. Es kann lediglich lindernd behandelt werden.

Ein ganzjähriges – wenn auch für Bali sehr geringes Risiko – besteht auch für Malaria. Die Übertragung erfolgt durch die nachtaktiven Anopheles-Mücken. Unbehandelt kann Malaria bei nicht-immunen Europäern tödlich verlaufen. Die Erkrankung bricht oft erst Wochen oder sogar Monate nach dem Aufenthalt aus. Eine schnelle Vorstellung beim Arzt ist empfehlenswert.

2008 gab es einen Ausbruch von Tollwut auf Bali und noch heute herrscht offiziell Infektionsgefahr. Insbesondere Hunde gelten als Gefahrenquelle – von diesen Tieren sollten Sie sich unbedingt fernhalten. Es gibt Krankenkassen in Deutschland, die diese Impfung bei Reisen nach Bali vollständig übernehmen.


Klima / Wetter

Indonesien hat ein tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Die Temperaturen liegen zwischen 26°C und 32°C. Nachts ist es nur unwesentlich kühler.
Die Jahreszeiten werden durch Monsunwinde bestimmt und in Regen- und Trockenzeit unterteilt.

Der Regen fällt fast nur in kräftigen Schauern, anschließend scheint die Sonne wieder. Je nach Landesteil kann das Klima sehr unterschiedlich sein.


Maße

Das metrische System ist offiziell eingeführt und herrscht auch vor, wenn man von traditionellen Maßeinheiten absieht.


Reisepass / Visum

Deutsche Touristen benötigen einen Reisepass, der noch sechs Monate gültig ist.
Ab dem 01.02.2004 haben sich die Einreisebestimmungnen in Indonesien geändert. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, benötigen alle Touristen ein Visum. Deutsche und Schweizer Staatsbürger können dies bei der Ankunft am Flughafen in Indonesien erhalten, Staatsbürger aus Österreich müssen das Visum bereits vor der Abreise beantragen.
Das neue Touristenvisum ist maximal für 30 Tage gültig und kostet vor Ort 25,- US$. Akzeptiert werden bei der Einreise nur saubere, ungeknickte Banknoten neueren Datums.
Der Reisepaß muß bei Ausreise aus Indonesien noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Alle hier gemachten Angaben sind zu Ihrer Information – jedoch ohne Gewähr auf Aktualität. Bitte informieren Sie sich vor der Abreise bei ihrem Konsulat nach den neuesten Bestimmungen.


Sitten und Gebräuche

Shorts und Miniröcke sind in und um die Tempel nicht erlaubt. In Tempeln, auf Festplätzen und in Privathäusern ist es zudem Sitte, die Schuhe auszuziehen. Auch wenn kein direkter Zwang besteht, empfehlen wir Ihnen, diese Sitten möglichst zu befolgen, um Respekt vor den religiösen Gebräuchen zu zeigen. Den Kopf (z. B. von Kindern) sollten Sie nach Möglichkeit nicht berühren. Genauso wie Sie mit dem Zeigefinger nicht auf etwas oder jemanden zeigen sollten, da dies als unhöflich empfunden wird. Aus dem gleichen Grund sollten Sie Ihren Gesprächspartner möglichst mit dem Kopf nicht überragen.
Im Zweifel hocken oder setzen Sie sich lieber hin.
Das Händeschütteln ist nicht üblich, außer bei längeren Verabschiedungen oder Gratulationen.
Intime Berührungen oder Umarmungen in der Öffentlichkeit sind nicht gern gesehen.
Das Nacktbaden oder „Oben ohne“ ist verboten.
Wenn Balinesen sich in den Flüssen an der Straße waschen, sollten Sie dies als Passant diskret übersehen und auch dem Reiz, auf den Auslöser zu drücken, widerstehen.
Für das Geben und Nehmen wird nur die rechte Hand verwendet, da die Linke für die Körperpflege zuständig ist.
Und noch ein nützlicher Hinweis: Die Balinesen lieben das Handeln. Besonders auf Märkten ist es üblich die Preise noch herunterzuhandeln. Am besten erst ausgiebig erkunden, was der Artikel kostet und für sich selbst einen Wert festlegen, dann können Sie nicht enttäuscht werden.


Sprache

In Indonesien wird Bahasa Indonesia gesprochen, eine malaiische Sprache, und Indonesisch ist auf Bali Amtssprache.
Englisch ist in den Touristenzentren soweit verbreitet, dass man sich verständigen kann.
Die Muttersprache der Bewohner ist allerdings Balinesisch, aus dem Sanskrit stammend, mit eigener Schrift. Als Reisender wird man ihr am ehesten im Umfeld ritueller Festlichkeiten begegnen.
Ein kleiner Tipp:
Bahasa Indonesia ist die einfachste Sprache der Erde, mit einem kleinen Sprachenführer (z.B. Indonesisch für Globetrotter von Gunda Urban) können in kürzester Zeit einige Worte gelernt werden.


Telefon

Abgesehen von den Möglichkeiten aus größeren Hotels telefonieren zu können, gibt es eine verlässliche Infrastruktur von öffentlichen Telefon- und Telefaxeinrichtungen: WARTEL. Für den Handy-Betrieb empfiehlt sich ggf. die Anschaffung einer vor Ort zu erwerbenden SIM-Karte.


Unterkünfte

Das Beherbergungsgewerbe kann sämtliche Bedürfnisse zufrieden stellen:
Vom Luxushotel aufwändigsten Komforts bis zur einfachen Hütte mit Bastmatte bieten die Hotels, Bungalowanlagen oder Losmen (einfache Pensionen) alles feil. Wer eine Pauschalreise bucht, wird sich ohnehin um sein Bett nicht kümmern müssen. Individualreisende werden stets noch ein Dach über dem Kopf finden. Wer aufgeschlossen dafür ist, sich nach einer Alternative zu dem mehr oder weniger standardisierten Hotelangebot umzusehen, dem sei z.B. das Natour-Bali-Hotel in Denpasar empfohlen, das älteste Haus am Platze, noch aus den 30er Jahren der Kolonialzeit stammend. Ganz anderes bietet u.a. die kleine Anlage Sua-Bali in Kemenuh (bei Ubud), wo ein sogenannter sozialintegrativer Urlaub praktiziert wird.
Urlauber bevorzugen allerdings üblicherweise Hotels in Strandnähe. In Kuta dominieren die kleineren Häuser und Pensionen, in Sanur stehen überwiegend die größeren internationalen Häuser, in Nusa Dua schließlich ist ein Hotel-Areal entstanden, wo die Anzahl der ‚Sterne‘ miteinander konkurriert. Im Landesinneren findet sich in Ubud und Umgebung ein breites Angebot an Unterkünften, gleiches gilt für die erschlossenen Regionen an den Küsten im Norden und Osten der Insel.


Versicherung

Zu empfehlen sind Reiserücktritt-, Reisegepäck- und Reisekrankenversicherung.
Tauchern empfehlen wir eine Mitgliedschaft bei DAN oder der Deutschen Flugambulanz.


Wichtige Adressen

Botschaft der Republik Indonesien
Lehrter Str. 16-17
10557 Berlin
Tel. +49 30 47807200
Fax +49 30 44737142
Internet: www.botschaft-indonesien.de
email: info@botschaft-indonesien.de

Deutsche Botschaft
Jl. M.H.Thamrin 1
Jakarta 1031
Indonesien
Tel. 00 62 (21) 3 90 17 50
Fax 00 62 (21) 3 90 17 57
Internet: www.germanembjak.or.id
E-Mail: germany@rad.net.id

Deutsches Honorarkonsulat
Jl. Pantai Karang 17
Sanur
Indonesien
Tel. 00 62 (3 61) 28 85 35
Fax 00 62 (3 61) 28 88 26

Schweiz & Österreich Konsulat
Swiss Restaurant
JI. Pura Bagus Teruna
Legian
Indonesien
Tel. 00 62 (75) 1735
Fax 00 62 (75) 4457

Indonesisches Tourism Office
Kanwil X Depparpostel
Kompleks Niti Mandala
Jl. Raya Puputan
Denpasar 80235 Indonesien
Tel. 00 62 (3 61) 22 56 49
Fax 00 62 (3 61) 23 34 75


Zeit

Indonesien ist in drei Zeitzonen eingeteilt. Je nach Sommer- oder Winterzeit bei uns beträgt der Unterschied zur westindonesischen Zeit +5 oder +6 Stunden; zwischen Java und Bali verläuft eine Zeitgrenze von +1 Stunde (mittelindonesische Zeit), also auch eine Stunde mehr Unterschied zu Deutschland (+6 oder +7 Stunden).

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Indonesia

The republic of Indonesia, independent since 1945, consists of more than 17,000 islands.

The islands are subdivided into several groups of islands. Sumatra, Java, Kalimantan (the Indonesian part of Borneo) and Sulawesi make up the Greater Sunda Islands. The Lesser Sunda Islands are comprised of Bali and the islands further to the east, Maluku and West Papua New Guinea. Indonesia is the world’s largest insular State with a surface area of 1.9 Mio. km².

Measured by population, Indonesia is, with 210 Mio. Inhabitants, the fourth biggest country in the world (after China, Indian and USA).


 

Bali

Bali belongs to the Lesser Sunda Islands. With approx.5.500 km², Bali is twice as large as Saarland. The distance from East to West is 140km, from North to South 80km., with a population of approx. 3 Million.

The religion from most Indonesians is Sunnite Islam, making it the nation with the most Muslims.

Bali, however, is a Hindu enclave. This can be explained by the history of the islands. Following a large number of power struggles between the diverse Javanese rulers, who were followers of either Hinduism or Buddhism, and with the influence of Islam steadily increasing, many inhabitants of Java fled to the neighbouring island of Bali, where a large part of the natives were followers of a local religion, Bali Aga.. . This religion, mixed with the religions from India resulting in the local form of Hinduism which is mainly practised in Bali today.

This relatively self contained social and religious community life is one of the main characteristics of the Balinese which is of great interest to visitors. Furthermore may of the people of Bali are especially creative in arts and crafts. Dance, music, wood carving, painting, basketry, weaving are common skills.

Tourism has become the main economic factor in the otherwise agricultural country. Although the travel industry is concentrated into a few main tourist areas, the constant flow of visitors and the regular contact to foreign cultures influences the everyday life of the islanders to a large extent.

Meanwhile, the influences of the tourist boom are being evaluated and the direction in which tourism will take in the future is being considered. The tour operates are realising the necessity of conservation and protection to ensure that Bali will continue to be attractive to visitors in the future. Additionally the awareness of the importance of socially responsible tourism is becoming more obvious.


 

Travel Informations A to Z


 

 

Accommodation

Accommodation is available for all requirements from luxury hotel to simple cabin or guesthouse. By package tours the accommodation is selected by booking and individual travellers will have no problem finding somewhere to stay.


Alternative Tourism

The conservation movement of the industrial countries on the one hand and the difficulties of constant expansion on the other have led to a different approach to tourism. Tourism which is gentle, ecological, socially correct and with regard to the future is the answer to the development of the mass tourism, which was a product of the last century. This means to travel keeping in mind that you are a visitor in a strange country.

Prudent travellers can offer a constructive contribution by travelling in such a way as to do the least damage possible to the environment. Most Tour Operators are open to suggestions.


 

Climate/Weather

Indonesia has a tropical climate with high humidity.

The average yearly temperature in Indonesia is between 25-30°C (77-86°F) Nights are not much cooler.

The seasons are defined by the monsoons and consist of dry season and rainy or wet season.

The rain falls in short, heavy showers, after which the sun shines again. The climate throughout Indonesia varies considerable depending of the area.


 

Currency

The Indonesian currency is the Rupiah (Stand Feb 2017: 1 Euro = ca. 14.100 Rupiah), with the smallest denomination of 500 Rp being a coin and all other denominations from 1000 to 200,000 being notes.

Travellers cheques in US$ and credit cards are widely accepted but it is advisable to always have enough cash with you. It is possible to change traveller cheques or your home currency into local currency. It is often worthwhile comparing the exchange rates of the banks and money changers.

NOTE: When paying with credit cards a charge will sometimes be added. Prices are often written in US$


 

Electricity

220 Volt, an international adapter is necessary! All of our bungalows and villas are equipped with German standard electrical outlets. For guests from UK, Australia or where else in the world we recommend an adapter.

 

Fauna

The fauna consists of a variety of tropical animals including monkeys, water buffalos, snakes, lizards and numerous birds and insects, but also oxen, pigs and dogs.

Recently conservation has also become an official matter, for although the Balinese farmers use ecological and economical methods, conditions are changing due to influences such as tourism.

 

Festivals and public Holidays

Although the official calendar the same is as in Europe, Bali also has its own traditional calendars, which is essential to the everyday life of the Balinese.

The Balinese Year or Wuku calendar consists of 210 days with 30 weeks of 7 days.

The saka calendar is based on another calculation and is approx. 80 years behind the western Gregorian calendar, so that 1925 is the equivalent of 2003.

Beside the specific Balinese time calculations the Muslim-Arabian, the old Javanese and the Chinese calendar also apply.

Although this sounds very complicated, the traveller is not affected.

Because of the various calendar in use, there are a large number of public holidays and festivals in Bali, having information about the Balinese calendar is helpful when planning to visit one of these festivals.. Independent of the official public holidays following local festivals are celebrated almost daily: funerals/cremations, temple festivals, tooth-filing ceremonies, temple offerings and prayer ceremonies.

Contrary to European habits, travellers are always welcome to take part in these festivals and ceremonies (including cremations) but the proper respect and behaviour is expected.

 

Flora

Bali lies in the tropics south of the equator and the climate is influenced by the monsoons. The main agricultural product is rice and large areas of land are rice fields.

To the west is a rainforest national park, to the southwest large areas of palm trees combined with mangrove swamps, to the east there are mountains right up the coast and in the north it is mainly flat with numerous lakes. This region is dominated by the volcanoes, along whose slopes little grows.

The Banyan- or Waringin tree is a conspicuous characteristic of each village.

The flora is dominated by useful plants, either as food: fruit, vegetables, coffee, cacao or tobacco, bamboo and palm trees.

Flowers such as the bougainvilla are used as offerings or decoration by certain festivals. Grapes are also grown in north Bali and used in the production of wine.

 

Getting there

A variety of direct flights to Bali are available from Europe.

For those who prefer to take a more indirect route it is also possible to fly to Medan in North Sumatra or to Jakarta in Java and take the overland route. Another possibility is with the shipping traffic between the islands.

Alternatively it is also possible to arrive by travelling over Singapore of Surabaya. From there it is possible to fly to Mataram on the neighbouring island of Lombok, and then travel on to Bali.

When planning your trip it is important to consider your main interest while visiting Bali – culture, water sports or just relaxing. In any case it is relatively simple to spend several interesting and varied weeks on the island. For those wishing to experience the diversity of Indonesia, a tour including visits to other islands is recommended. Because of the long distances within Indonesia it is advisable to make use of the well developed network of national airlines. There is also a train service operating on Java, for example from Jakarta to Surabaya. Otherwise there are also the hoards of buses available from Sumatra to Bali.

 

Health

In general special vaccinations and precautions are not necessary when coming from Europe. It is recommended, however, to check if your standard immunisations are up to date.

The following vaccinations are recommended: Tetanus, diphtheria, pertussis, polio, mumps, measles, influenza, typhus and Hepatitis A and B as well as rabies. When coming from a country where yellow fever is present, a valid vaccination against yellow fever is required.

Dengue fever is widespread in Indonesia. It is transmitted by day-active mosquitos. The only protection is mosquito sprays and protective clothing, also and especially in daytime! The risk exists all-year-round, but especially during the rainy season. There is no cure for dengue fever, only symptomatic treatment.

There is a very small risk of malaria in Bali. It is transmitted by nocturnal (active during nighttime) mosquitoes. Untreated the disease can take a fatal course. The decision to take malaria prophylaxis should be made individually, but it is important to protect against the mosquitoes with sprays and appropriate clothing. The disease can break out weeks or even months after your stay. It is highly recommended to see a physician without delay if any symptoms appear.

In 2008 there was a Rabies-outbreak on Bali and down to this day there is still an official warning concerning the danger of infection. Especially stray dogs are cause of risk as many of them are infected. You should stay clear of all dogs when staying in Bali. Some health insurance companies might cover all cost for vaccination against rabies.

 

 

 

Insurance

We recommend that all travellers take out insurance to cover cancellation, lost or stolen luggage and medical or hospital costs.

Divers are advised to join DAN or a similar organisation.

 

Language

Bahasa Indonesia, a Malaysian language, is the language spoken in Indonesia and the official language in Bali is Indonesian.

English is common enough in the main tourist areas, that communication is possible.

However, the mother tongue of the inhabitants is Balinese, which is rooted in Sanskrit, with a separate written language. Tourists are most likely to encounter this language during ritual festivals.

As small tip:
Bahasa Indonesia is the easiest language in the world to learn , and it is possible to learn a couple of words within a short time with the help of a travel dictionary.

 

Measurement

The official measurement system is metric, although traditional measurement are also still in use.

 

Passport / Visa

European tourists require a passport which is valid for at least 6 months.

As from 01.02.2004 all tourist require a visa, which is valid for 30days and costs 25,- US$ by arrival in Bali. This must be paid in new bank notes.

Passports must be valid for at least 6 months after leaving Indonesia.

All details given here are for information only and we take no liability for changes in the requirements. Please inform yourself by the consulate of the latest requirements.

 

Telephone

Apart from the possibility of telephoning from the larger hotels, there is also a reliable telephone service from public telephones and fax machines: WARTEL. To use mobile telephones it is advisable to buy a local SIM card.

 

Time difference

There are three time zones in Indonesia. Depending on if we have winter or summer time, the time difference to west Indonesian time is +6 or +7 hours. Between Java and Bali there is a time difference of 1 hour (middle Indonesian time) meaning there is an additional hour difference to England. (+7 or +8 hours).

 

Tradition/Adat

The Balinese society follows strong rules collectively known as „adat“. These include general rules of behaviour and daily life according to the Hindu religion. Although the Indian caste system is not practised on Bali, differences can be seen in the names.
The Brahmins (Ida Bagus / Ida Ayu) belong to the priests, the Satrias (Ratu/Anak Agung/Cokorde) are the aristocracy and the Wesia (Gusti / Si Luh) are the warriors and traders, the Sudras – the majority of the population – do not belong to any caste. By the children of the Sundra caste, their names also indicate the order in which they were born, the first born is called Wayan, followed by Made, then Nyoman and Ketut. By the fifth child the sequence begins again with Wayan, etc.

Ritual regulations determine the daily routine and the religious and social duties of the Balinese.

 

Useful addresses

 

Indonesian Embassy
38 Grosvenor Square
London W1K 2HW
Tel. (020) 7499 7661
Fax. (020) 7491 4993
Internet: http://www.indonesianembassy.org.uk/

British Embassy
Jl. M.H. Thamrin No. 75
Jakarta 10310
Indonesia
Tel. 00 (62) (21) 315 6264
Fax 00 (62) (21) 315 4061
Internet: http://www.britain-in-indonesia.or.id/

British Consulate
Deutsche Bank Building , 19th Floor
Jl. Imam Bonjol 80
Jakarta 10310
Indonesia
Tel. 00 (62) (21) 390 7484
Fax 00 (62) (21) 316 0858
E-MAIL: britemb@attglobal.net

Indonesian Tourist Office
Kanwil X Depparpostel
Kompleks Niti Mandala
Jl. Raya Puputan
Denpasar 80235 Indonesia
Tel. 00 62 (3 61) 22 56 49
Fax 00 62 (3 61) 23 34 75

 

Vaccinations

When arriving from Europe no special vaccinations or precautions are necessary.

Bali is free from malaria but in Irian Jaya, on the small Sunda islands and in the rainforests of Kalimantan malaria is widespread.

Consult your local doctor, vaccinations against tetanus, polio, hepatitis A and B are recommended.

 

Wining & Dining

Western, or international cuisine is more widespread than local food in the tourist areas.

Various international specialities are available, not only in the large hotels, but also in numerous restaurants. Even sausage and mash or Black forest Gateaux are available – although it seems a shame to go all the way to Bali for such things. Even fast-food-chains are represented, although it should not be necessary to take quick meals whilst on holiday.

Balinese food includes Roast Pork (babi guling) or rice wine (brem balik). Balinese specialities such as fried banana (pisang goreng) or Fish ball-soup (Bakso) are offered at the snack bars and on the beach. Fresh fruit juices (jus) give a impression of the variety of fruits available and a young coconut, direct from the tree, is a refreshment unlike anything obtainable in Europe.
For those who have no special dietary needs, Bali has more than enough culinary variety to offer.

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